Ausser “Satz mit X” fällt mir gerade keine Überschrift ein

Auf zum ersten Auswärtsdreier der Rückrunde, haben wir uns gedacht und uns mit 10 Spreeborussen auf den Weg nach Ingolstadt gemacht. Frühmorgens um kurz nach 6 Uhr ging es los, die ersten Mitfahrer haben den ICE schon am Bhf. Gesundbrunnen bestiegen und für uns alle, die erst am Hbf oder Südkreuz zugestiegen sind, Plätze reserviert. Die Fahrt war recht kurzweilig, es gab diverse Biersorten zu verkosten, ab Fulda bekamen wir Gesellschaft von vielen weiteren Borussen, die unter anderem aus NRW und was ich woher noch anreisten.

In Ingolstadt angekommen gab es schon die erste Enttäuschung: Winziger Bahnhof im Nirgendwo, keine Kneipe und auch kein Taxi weit und breit. Einige machten sich dann per Bus auf in die Ingolstädter Altstadt, die dem Hörensagen nach doch recht hübsch sein soll, andere zogen es vor, direkt zum Stadion zu fahren und die dortige „Stiftl Alm“ direkt am Stadion zu besuchen. Da ich noch diverse Karten zu verteilen hatte, gehörten der Präsi und ick auch zu letzeren. Dort drinnen in der Hütte war es leider fürchterlich warm, aber nachdem wir die Fenster erstmal auf hatten, war es ganz ok. Ein paar Biere später hatte ich fast alle Karten los und wir zogen weiter Richtung Gästeblock, trafen auf viele mehr oder wenige bekannte Gesichter, und so verging die Zeit bis zum Anpfiff mehr als schnell.

Also ab in den Block, und nachdem wir uns bis ganz nach oben und dort in die Mitte durchgekämpft hatten, standen wir super und hatten beste Sicht – auf ein leider nicht wirklich sehenswertes Spiel unserer Borussia. Es wirkte alles irgendwie verkrampft, gehemmt, mir fehlte auch der unbedingte Siegeswille – und dann hat man auch kein Glück und verliert ein solches Spiel 1:0.

Nach dem Spiel haben wir uns für einen der Shuttlebusse direkt zum Bahnhof entschieden – eindeutig die falsche Wahl, wir hätten besser zu Fuß gehen sollen, das hätte ganz sicher auch nicht länger gedauert. Warum baut man ein Stadion mitten ins Nichts und sorgt dann nicht mal für vernünftige An- und Abfahrtswege? Wie dem auch sei, irgendwann hatten wir den Bahnhof erreicht, um dann feststellen zu müssen, dass unser Zug nach Göttingen 20 Minuten Verspätung hat. Wäre ja nicht allzu schlimm, wenn man nicht in Göttingen nur 5 Minuten Umsteigezeit in den letzten ICE nach Berlin gehabt hätte. So war dann ein bisschen Zittern angesagt, aber der ICE hat in Göttingen auf uns gewartet. Wäre der DB wohl zu teuer gewesen, uns alle in Göttingen übernachten zu lassen.  So brachten wir dann auch die letzten knapp drei Stunden rum, Mimi hat uns und die Fahrgäste um uns herum wieder mal bestens unterhalten…

So war es also wieder nichts mit dem ersten Auswärtsdreier im Jahr 2016, aber schon am nächsten Freitag in Hannover haben wir ja die nächste Chance, die Hoffnung stirbt zuletzt…

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