Alle in Weiß in die Champions League

Endlich war es soweit, am Dienstag, dem 16.8.2016, machte sich eine Reisegruppe mit 8 Spreeborussen, dem ausgerufenen Motto getreu alle in weiß, und ein „schwarzes Schaf“ auf den Weg von Berlin nach Bern zum CL-Qualispiel gegen die Young Boys. Na ja, wir wollten uns jedenfalls mit dem Flieger um 10.20 Uhr auf den Weg machen, aber die Fluggesellschaft hatte anderes vor, wie wir nach der Ankunft am Flughafen Schönefeld schnell merken sollten. Auf der Anzeigetafel stand „erwartet 12:15 Uhr“. Was tun?

Zum Glück gibt es einen Biergarten vor dem Terminal D, dort haben wir uns dann niedergelassen und die Wartezeit mit dem ein oder anderen Kaltgetränk überbrückt. Dann steht da auf einmal ein Typ neben uns und erzählt, er kommt aus MG. Nachdem wir uns als Spreeborussen zu erkennen gaben, ruft er einen Freund an, um ihm zu erzählen, dass er gerade mit uns am Flughafen ist. Fragt dann in die Runde: „Kennt jemand von euch den Effi?“ Das Gelächter war groß und das Telefon ging dann schnell mal reihum.

So verging die Zeit praktisch wie im Flug und auf einmal mussten wir gar aufpassen, den unseren nicht zu verpassen. Ab ging es mit 2 Stunden Verspätung nach Basel, nach ziemlich unruhigen 70 Flugminuten von dort mit der Bahn weiter nach Bern. Unbedingt erwähnt werden muss hier noch, dass wir Mimi für den Weg vom Flughafen zum Bahnhof in Basel tatsächlich zu einer Busfahrt überreden konnten.

Nach kurzem Zwischenstopp in den Hotels machten sich alle auf den Weg zum vereinbarten Spreeborussen-Treffpunkt, dem Alten Tramdepot am Bärengraben. Eine wirklich nette Location, leider aber selbst für Schweizer Verhältnisse ziemlich teuer. Aber was soll´s, wir hatten alle Durst… Insgesamt waren wir übrigens mit 15 Spreeborussen vor Ort.

Ein paar Bier später machten wir uns nach und nach alle zu Fuß auf den Weg zum Stadion. Von außen kaum als solches zu erkennen, war es im Inneren aber ganz ok. Wir fanden ein schönes Plätzchen im Block, wurden so Teil der „weißen Wand von Wankdorf“ und konnten nach 90 Minuten ein 3:1 für unsere Borussia feiern. Die Stimmung im Stadion war großartig, auch die YB-Fankurve wusste zu überzeugen. Hat man ja auch nicht so oft.

Und überhaupt waren die Berner tolle Gastgeber, die Atmosphäre vor dem Spiel in der Stadt, auf dem Weg zum Spiel und auch nach dem Spiel war überall sehr friedlich, die Ordnungshüter hielten sich dezent im Hintergrund. So dürfte das gerne immer und überall sein. Wir haben uns jedenfalls sehr wohl gefühlt.

Am Mittwoch ging es dann nach ein wenig Sightseeing ohne besondere Vorkommnisse wieder zurück nach Berlin. Jetzt haben wir noch zwei Tage Zeit, um uns auf der Arbeit von diesem wunderbaren Ausflug zu erholen, bevor wir uns am Samstag wieder auf den Weg machen, diesmal in den hohen Norden nach Drochtersen/Assel zum Pokalspiel.

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